Vielseitiges Zerkleinern für anspruchsvolle Proben Die IKA A 10 basic ist eine neu designte Chargenmühle, die sich durch ihre enorme Flexibilität im Laboralltag auszeichnet. Sie zerkleinert nicht nur harte und spröde Materialien, sondern bewältigt auch weiche oder faserige Proben bis zu einem Volumen von 50 ml mühelos. Ein entscheidender Vorteil für die Analytik: Der Mahlraum verfügt über integrierte Anschlüsse zur Wasserkühlung. Zudem können Proben direkt in der Mahlkammer mit Trockeneis versprödet werden, was die Bearbeitung von zähen, fettigen oder wasserhaltigen Substanzen erst möglich macht. Sicherheit und Langlebigkeit Bei der Entwicklung der A 10 basic standen Sicherheit und Robustheit im Fokus. Das Gerät läuft nur bei korrekt geschlossenem Deckel an und verfügt über einen Schnellstopp sowie eine Deckelverriegelung bei Betrieb. Der verbaute bürstenlose Motor arbeitet nicht nur angenehm leise, sondern ist auch extrem verschleißarm, was eine lange Lebensdauer garantiert. Präzise Steuerung und Reproduzierbarkeit Über die intuitive Folientastatur lassen sich alle Parameter bequem steuern. Ein digitales Display mit Timer-Funktion zeigt die Mahldauer exakt an, während der Intervallbetrieb für eine optimierte Durchmischung und Zerkleinerung sorgt. Da Mahlkammer, Schlägergeometrie und Drehzahl (25.000 rpm) identisch zum bewährten Vorgängermodell A 10 sind, bleiben Ihre bestehenden Versuchsergebnisse vergleichbar und valide. Technische Details Nutzvolumen max.: 50 ml Drehzahl max.: 25.000 rpm Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 300 W / 240 W Arbeitsprinzip: Schneiden/Prall Aufgabeguthärte max.: 5 Mohs Aufgabekorngröße max.: 6 mm Timer: Ja (Digitalanzeige) Kühlung: Integrierte Wasseranschlüsse & Trockeneis-geeignet Material Mahlkammer/Schläger: Edelstahl (1.4301 / 1.4034) Schutzart nach DIN EN 60529: IP 41 Abmessungen (B x H x T): 130 x 250 x 145 mm Gewicht: 3,1 kg Lieferumfang IKA A 10 basic Analysenmühle A 10.1 Edelstahlschläger A 10.4 Mahlraumverkleinerung (für kleine Mengen) 2 x Clips für Kühlwasserschlauch 2 x Filzringe Werkzeugset Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Sie benötigen den Sternschläger A 10.2 für faserige Proben oder das Hartmetallmesser A 10.3 für besonders harte Materialien? Wir konfigurieren Ihre Mühle anwendungsspezifisch. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine Beratung zu den verfügbaren Wechselwerkzeugen.
Der Standard für harte und spröde Proben: IKA A 10.1 Edelstahlschläger Der IKA A 10.1 Edelstahlschläger (MPN 0025001680) ist das Standard-Zerkleinerungswerkzeug für die bewährte IKA A 10 basic Analysenmühle. Er ist speziell für das Zerschlagen und Pulverisieren von harten, spröden Materialien konzipiert und liefert dank seiner Geometrie und Materialbeschaffenheit schnelle, reproduzierbare Ergebnisse im Laboralltag. Effiziente Zerkleinerung (Schlagprinzip) Dieser Schläger arbeitet nach dem Schlagprinzip. Bei hohen Drehzahlen zerschmettern die Kanten des Werkzeugs das Mahlgut an der Wandung des Mahlraums. Ideale Proben: Er eignet sich perfekt für Getreide, Saatgut, Kaffeebohnen, Mineralien, Salze, Kohle oder trockene Erden. Härtegrad: Der Schläger bewältigt problemlos Materialien bis zu einer Mohshärte von 5. (Für noch härtere Proben bis Mohshärte 9 empfehlen wir den optionalen Hartmetallschläger A 10.3). Original IKA Ersatzteil für lange Lebensdauer Auch hochwertiger Edelstahl unterliegt beim ständigen Kontakt mit harten Proben einem natürlichen Verschleiß. Wenn die Kanten des Schlägers abstumpfen, verlängert sich die Mahldauer und die Probe kann sich durch die erhöhte Reibung unerwünscht stark erwärmen. Mit dem A 10.1 Original-Ersatzteil stellen Sie die volle Leistungsfähigkeit Ihrer Mühle sofort wieder her. Der Austausch ist mit wenigen Handgriffen und ohne spezielles Fachwissen durch den Anwender selbst durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.1 Edelstahlschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hochwertiger, verschleißfester Edelstahl Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 5 Einsatzgebiet: Spröde, harte und trockene Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.1 Edelstahlschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Haben Sie faserige, zähe Proben (wie Pflanzenblätter oder Kunststoffe)? Dann erzielen Sie mit einem Schneidmesser (z.B. A 10.2) deutlich bessere Ergebnisse als mit diesem Schlagschläger. Arbeiten Sie mit extrem harten Materialien? Dann wechseln Sie zum Hartmetallschläger (A 10.3). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für die optimale Ausstattung Ihrer Mühle.
Der Spezialist für faserige und weiche Proben: IKA A 10.2 Sternmesser Das IKA A 10.2 Sternmesser (MPN 0025001162) erweitert die Einsatzmöglichkeiten Ihrer IKA A 10 basic Analysenmühle enorm. Während der serienmäßige Edelstahlschläger (A 10.1) harte und spröde Proben zerschmettert, stoßen Sie damit bei zähen oder faserigen Materialien schnell an Grenzen. Genau hier kommt das A 10.2 Sternmesser ins Spiel: Es arbeitet nicht nach dem Schlag-, sondern nach dem Schneidprinzip. Scharfe Kanten für saubere Schnitte Die spezielle sternförmige Geometrie mit messerscharfen Schneiden zerkleinert Materialien, die ansonsten nur im Mahlraum herumgeschleudert oder sich um die Welle wickeln würden. Ideale Proben: Es eignet sich hervorragend für die Zerkleinerung von Blättern, Gräsern, Wurzeln, Papier, Pappe, weichen Kunststoffen, Textilien oder Fleisch. Schonende Zerkleinerung: Durch das effiziente Zerschneiden wird die Probe weniger gequetscht, was die unerwünschte Reibungshitze im Mahlraum reduziert – ein wichtiger Faktor bei temperaturempfindlichen, biologischen Proben. Original IKA Qualität für höchste Sicherheit Wie alle Zerkleinerungswerkzeuge ist auch dieses Messer extremen Fliehkräften ausgesetzt. Als Original-Zubehörteil von IKA aus hochwertigem Edelstahl garantiert es maximale Sicherheit und Passgenauigkeit. Der Wechsel vom Standard-Schläger zum Sternmesser (und umgekehrt) ist vom Anwender mit wenigen Handgriffen selbst durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.2 Sternmesser Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hochwertiger, scharfer Edelstahl Zerkleinerungsprinzip: Schneiden / Scheren Einsatzgebiet: Faserige, zähe und weiche Materialien (z. B. Pflanzen, Papier, Kunststoff) Lieferumfang 1 x IKA A 10.2 Sternmesser (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Ist Ihre Probe nicht nur faserig, sondern extrem leicht und voluminös? Dann kann eine Mahlraumverkleinerung (A 10.4) helfen, die Probe näher am Messer zu halten und das Mahlergebnis zu optimieren. Für harte, spröde Materialien (wie Salze oder Getreide) nutzen Sie bitte weiterhin den Standardschläger (A 10.1). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Beratung.
Für extremste Anforderungen: IKA A 10.3 Hartmetallschläger Der IKA A 10.3 Hartmetallschläger (MPN 0025001161) ist das robusteste Zerkleinerungswerkzeug für die IKA A 10 basic Analysenmühle. Wenn herkömmliche Edelstahlschläger bei besonders widerstandsfähigen Proben rasch abstumpfen oder verschleißen, spielt dieses Werkzeug aus Hochleistungs-Hartmetall seine Stärken aus. Müheloses Zerkleinern bis Mohshärte 9 Wie der Standard-Schläger (A 10.1) arbeitet auch der A 10.3 nach dem Schlagprinzip. Durch das verwendete Hartmetall (Tungsten Carbide) ist er jedoch für Proben mit einer Mohshärte von bis zu 9 zugelassen. Ideale Proben: Er zerschmettert mühelos extrem harte Materialien wie Glas, Keramik, Erze, Schlacke, harte Mineralien, Quarz oder extrem harte Kunststoffe. Verschleißarmut: Die extreme Härte des Werkzeugs garantiert nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern minimiert auch den Abrieb des Schlägers selbst. Dies ist essenziell für die Spurenanalytik, da eine Kontamination der Probe mit dem Werkstoff des Schlägers (im Vergleich zu Edelstahl) drastisch reduziert wird. Original IKA Qualität Als Original-Zubehörteil von IKA garantiert dieser Schläger maximale Sicherheit auch bei den extrem hohen Drehzahlen der A 10 basic Mühle. Der Austausch des Werkzeugs ist vom Anwender selbst mit wenigen Handgriffen und dem beiliegenden Werkzeug der Mühle durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.3 Hartmetallschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hartmetall (Tungsten Carbide) Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 9 Einsatzgebiet: Extrem harte, spröde und stark abrasive Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.3 Hartmetallschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Mit den drei Werkzeugen A 10.1 (Edelstahlschläger, Standard), A 10.2 (Sternmesser, faserige Proben) und diesem A 10.3 (Hartmetallschläger, extreme Härte) decken Sie nahezu jede denkbare Probenart im Labor ab. Wenn Sie das Volumen des Mahlraums für besonders kleine Probenmengen reduzieren möchten, empfehlen wir die zusätzliche Mahlraumverkleinerung (A 10.4). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Beratung.
Optimale Ergebnisse bei kleinsten Probenmengen: IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer Der IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer (MPN 0025001664) ist ein unscheinbares, aber extrem effektives Zubehörteil für die IKA A 10 basic Analysenmühle. Wer schon einmal versucht hat, nur wenige Gramm einer wertvollen Probe in einer Standardmühle zu zerkleinern, kennt das Problem: Das Material wird durch die Fliehkräfte einfach an die Wände des Mahlraums oder in den Deckel geschleudert und vom Schläger kaum noch erfasst. Das Mahlergebnis wird ungleichmäßig und ineffizient. Die Probe im Wirkbereich halten Der Mahlkammerverkleinerer löst dieses Problem auf einfache und clevere Weise: Volumenreduktion: Der Einsatz verkleinert das freie Volumen der Mahlkammer signifikant. Effizienzsteigerung: Die Probe hat schlichtweg keinen Platz mehr, um dem Zerkleinerungswerkzeug "auszuweichen". Sie wird gezielt im direkten Wirkbereich des Schlägers oder Messers gehalten. Feinere Endfeinheit: Da das Material permanent vom Werkzeug getroffen wird, erreichen Sie auch bei kleinsten Einwaagen reproduzierbar feinere und homogenere Mahlergebnisse. Weniger Probenverlust: Die Probe verteilt sich nicht im gesamten oberen Mahlraum und Deckel, was die vollständige Entnahme nach dem Mahlvorgang deutlich erleichtert. Einfache Handhabung Das Original-Zubehörteil von IKA wird einfach in den Mahlraum eingesetzt, bevor der Deckel geschlossen wird. Es ist aus hochwertigem, robustem Kunststoff gefertigt und lässt sich nach der Benutzung schnell und einfach reinigen. Technische Daten Modell: A 10.4 Mahlkammerverkleinerer Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Funktion: Reduziert das Mahlraumvolumen für kleine Probenmengen Vorteil: Hält das Mahlgut im direkten Kontaktbereich des Messers/Schlägers Lieferumfang 1 x IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic sowie die Zerkleinerungswerkzeuge sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Dieser Verkleinerer lässt sich mit allen Zerkleinerungswerkzeugen der A 10 Serie kombinieren. Egal ob Sie mit dem A 10.1 Edelstahlschläger (für harte Proben), dem A 10.2 Sternmesser (für faserige Proben) oder dem A 10.3 Hartmetallschläger (für extreme Härte) arbeiten – der A 10.4 sorgt bei kleinen Mengen stets für das beste Ergebnis. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für Fragen zur optimalen Probenvorbereitung.
Kinetik der hochtourigen Prallzerkleinerung In der instrumentellen Analytik und geochemischen Probenvorbereitung ist die physikalische Aufschließung harter und spröder Matrizes der fundamentale Prozessschritt. Der IKA A 11.1 Ersatzschläger ist das strömungsmechanische und kinetische Kernwerkzeug der A 11 basic Analysenmühle. Das verfahrenstechnische Prinzip basiert auf der extremen Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt der massive Edelstahlschläger an seinen Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Die dabei generierte kinetische Energie wird beim direkten Aufprall auf das Probenmaterial schlagartig freigesetzt. Dieser mechanische Impuls überwindet die innere Zugfestigkeit der Festkörper und führt zu einer sofortigen, mikroskopischen Zertrümmerung der Kristallgitterstrukturen. Tribologie und thermodynamische Effizienz Bei der Verarbeitung von Materialien mit einer Mohshärte von bis zu 6 (wie Mineralien, Keramiken oder harten Agrarprodukten) unterliegt die Schlagkante des Edelstahlwerkzeugs massiven tribologischen Beanspruchungen. Mechanischer Verschleiß durch Mikrokollisionen führt unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung des Profils. Ein abgestumpfter Schläger verändert die Physik im Mahlraum drastisch: Anstatt die Partikel spröde zu brechen, erhöht sich die kinetische Reibung an der Probe exponentiell. Diese Reibungsenergie transformiert sich sofort in thermodynamische Hitze (Exothermie). Um eine denaturierende thermische Belastung der Probe zu verhindern und die analytisch geforderte, reproduzierbare Partikelgrößenverteilung zu sichern, ist der rechtzeitige Austausch des Rotors gegen einen geometrisch fehlerfreien A 11.1 Schläger verfahrenstechnisch zwingend erforderlich. Materialintegrität und analytische Reinheit Um die Kontamination der Probe durch metallischen Abrieb (Carry-over) physikalisch zu minimieren, ist der Schläger aus einem hochgradig korrosionsbeständigen und zähen Edelstahl gefertigt. Die strukturelle Integrität dieses Monomaterial-Designs verhindert plastische Deformationen unter extremer Fliehkraftbelastung. Für Labore, die unter strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, ermöglicht die elektropolierte Metalloberfläche eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Standardschläger / Ersatz-Mahlwerkzeug Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Spröde und harte Proben (bis ca. Mohshärte 6) Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und lösungsmittelbeständig Lieferumfang 1 x IKA A 11.1 Ersatzschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.1 Schläger ist das primäre mechanische Verschleißteil der A 11 basic Analysenmühle. Für Labore mit hohem Probendurchsatz ist es metrologisch und ökonomisch geboten, stets Ersatzwerkzeuge vorzuhalten, um den thermodynamisch optimierten Wirkungsgrad der Mühle konstant zu halten. Stoßen Sie bei Ihren Proben an die Mohshärte-Grenze des Edelstahls (> Mohs 6, z. B. bei extrem harten Erzen oder Gläsern), ist ein Wechsel auf spezifische Hartmetall-Werkzeuge zwingend erforderlich, um massiven Abrieb zu verhindern. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Kinetik der Schneid- und Scherzerkleinerung In der werkstoffkundlichen und biologischen Probenvorbereitung stellen zähe, extrem elastische und faserige Matrizes (wie thermoplastische Kunststoffe, Textilien, Papier, Zellulose oder pflanzliche Biomasse) eine massive physikalische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier verfahrenstechnisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie einfach absorbieren (Dämpfungseffekt), anstatt spröde zu zerbrechen. Das IKA A 11.2 Schneidmesser ist geometrisch exakt für die hochpräzise Scherzerkleinerung konstruiert. Angetrieben durch die A 11 basic Basisstation mit Drehzahlen von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, durchtrennen die geschärften Klingen die makromolekularen Faserstrukturen durch die Applikation massiver, punktueller Scherspannungen. Dieser rotierende, ziehende Schnitt zerteilt das Probenmaterial kontinuierlich und überführt es in eine homogene, rieselfähige analytische Matrix. Rheologie und Prävention von Rotationsblockaden Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer, reißfester Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich um den rotierenden Werkzeugschaft der Mühle zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands, was den Antriebsmotor in Sekundenbruchteilen thermisch überlasten oder mechanisch blockieren kann. Das A 11.2 Schneidmesser durchbricht dieses rheologische Phänomen durch seine scharfe Schnittgeometrie. Die Klingen zerschneiden die Fasern systematisch in kurze Fragmente, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Achse aufbauen können, und erhalten so die thermodynamische Effizienz des gesamten Mahlprozesses. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Um der kontinuierlichen mechanischen Abrasionsbelastung durch zähe Polymere oder verholzte Pflanzenfasern standzuhalten, ist das Schneidmesser aus einem massiven, hochverschleißfesten Edelstahl gefertigt. Die Klingen behalten ihre mikroskopische Schärfe auch bei ausgedehnten Mahlintervallen unter thermischer Belastung bei. Das korrosionsresistente Monomaterial-Design ermöglicht Laboren, die nach strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven, um jegliches analytische Carry-over zwischen den Batches zu verhindern. Technische Details Produkttyp: Schneidmesser / Schneidwerkzeug (Ersatzteil) Verfahrenstechnisches Prinzip: Schneid- und Scherzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl mit geschärften Klingen Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.2 Schneidmesser (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das A 11.2 Schneidmesser ist das verfahrenstechnisch wichtigste Verschleißteil für die faserige Schneidzerkleinerung. Die Verarbeitung von extrem zähen, teils abrasiven Kunststoffen (wie faserverstärkten Polymeren) führt durch Mikrokollisionen unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung der Schneidkanten. Eine stumpfe Klinge reißt das Material, anstatt es zu schneiden, was die thermodynamische Belastung der Probe (Reibungswärme) drastisch erhöht. Um eine materialschonende, thermisch stabile Präparation zu gewährleisten, empfehlen wir, bei nachlassender Schneidleistung frühzeitig Ersatzwerkzeuge bereitzuhalten. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Festkörperphysik und tribologische Resistenz In der geochemischen Analytik, der Materialprüfung und der Baustoffkontrolle stößt die Zerkleinerung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und einen extremen Materialabrieb. Der IKA A 11.3 Schläger ist als hochspezialisiertes Hartmetall-Werkzeug (Tungsten Carbide / Wolframkarbid-Legierung) konzipiert. Diese intermetallische Hartmetallverbindung zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Dichte und Härte aus. Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug absolut immun gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten, Gläsern oder Schlacken im Mahlraum der A 11 basic. Kinetik der extremen Prallzerkleinerung Das verfahrenstechnische Prinzip basiert auf der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute transformiert der A 11.3 Schläger die elektrische Energie des Motors in massive kinetische Prallenergie. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts der Hartmetall-Legierung ist der mechanische Impuls, der beim direkten Aufprall auf das Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei duktileren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen selbst extrem spröder, kristalliner Festkörper werden durch diese eintreffenden Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine, analytisch verwertbare Pulvermatrix überführt. Analytische Reinheit und Abriebminimierung Ein zentrales Problem der analytischen Probenvorbereitung harter Gesteine ist die Kontamination durch den mechanischen Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung mit klassischen Edelstahlwerkzeugen führt unweigerlich zu einer massiven Einschleppung von Fremd-Ionen in das Medium. Der Einsatz des A 11.3 Hartmetall-Schlägers reduziert diesen tribologischen Verschleiß physikalisch auf ein absolutes Minimum. Die strukturelle Integrität der Schlagkanten bleibt auch nach intensiven Mahlzyklen erhalten, wodurch die thermodynamische Effizienz der Mühle konstant bleibt und die analytische Verfälschung der Probe durch metallischen Abrieb drastisch minimiert wird. Technische Details Produkttyp: Schläger für extreme Prallzerkleinerung (Wechselwerkzeug) Materialausführung: Hochverschleißfestes Hartmetall (Wolframkarbid-Legierung) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Extrem harte und spröde Matrizes (Mohshärte > 6) Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Analytischer Vorteil: Minimierung von tribologischem Abrieb und Kreuzkontaminationen Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Montage: Formschlüssige, werkzeuglose Arretierung auf der Antriebsachse Lieferumfang 1 x IKA A 11.3 Schläger (Hartmetall) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Antriebseinheit sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.3 Schläger ist die absolute High-End-Lösung für härteste Materialien in der IKA A 11 basic. Hartmetall ist zwar extrem hart und abriebfest, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf beim Einsetzen oder Entfernen aus der Mahlkammer niemals gewaltsam verkantet werden, um einen Sprödbruch des Schafts zu verhindern. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Mahlsysteme jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Volumenmaßstab Die Zerkleinerung von vergrößerten Probenchargen in der instrumentellen Analytik erfordert eine angepasste strömungsmechanische Architektur. Der IKA A 11.4 Mahlbecher erweitert die primäre Wirkzone der A 11 basic Analysenmühle massiv auf ein Volumen von 250 ml. Durch diese spezifische Zylindergeometrie entsteht ein erweiterter rheologischer Strömungsraum. Die hochtourige Rotation des Mahlwerkzeugs erzeugt innerhalb dieser Kammer eine starke hydrodynamische Turbulenz (Vortex). Diese Strömungsvektoren zirkulieren weiche bis mittelharte Festkörper (wie Agrarprodukte, weiche Polymere oder Pflanzengewebe) kontinuierlich durch die kinetische Aufprallzone des Schlägers, wodurch eine homogene Partikelgrößenverteilung des gesamten Batches ohne strömungsmechanische Totzonen realisiert wird. Polymerphysik und optische Prozesskontrolle Um die strukturelle Integrität des Systems bei massiven Einschlägen zu gewährleisten, ist der A 11.4 Mahlbecher aus amorphem Hochleistungs-Polycarbonat (PC) gefertigt. Dieses thermoplastische Polymer zeichnet sich durch eine extrem hohe ballistische Schlagzähigkeit aus und absorbiert kinetische Frakturenergien besser als herkömmliche Kunststoffe. Der entscheidende metrologische Vorteil dieses Materials ist jedoch seine absolute optische Transparenz. Der Anwender kann die Makrokinetik der Durchmischung und die sukzessive Partikelgrößenreduktion in Echtzeit visuell überwachen. Dies ermöglicht eine prompte, physikalische Definition des idealen Mahlintervalls und verhindert eine übermäßige thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibung) der Probe durch unnötig lange Prozesszeiten. Thermomechanische Limitierungen und Containment Als geschlossenes System fungiert der A 11.4 Becher als hermetisches mechanisches Containment, das die aerodynamische Ausbreitung von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laborumgebung sicher blockiert. Verfahrenstechnisch ist jedoch die thermodynamische Schwelle des Polycarbonats zwingend zu beachten: Aufgrund seiner makromolekularen Struktur ist dieser Becher strikt von der kryogenen Vermahlung ausgeschlossen. Die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2) oder Trockeneis würde das Polymer sofort unter seinen Glasübergangspunkt abkühlen, die thermoplastische Matrix extrem verspröden und unter den radialen Fliehkräften zu einem katastrophalen mechanischen Kaltbruch (Splitterwirkung) führen. Technische Details Produkttyp: Großvolumiger Mahlbecher / Grinding Chamber Materialausführung: Hochtransparentes Polycarbonat (PC) Maximales Nutzvolumen: 250 ml Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes Optischer Nutzen: Lückenlose In-situ-Visualisierung des Zerkleinerungsprozesses Arbeitssicherheit: Fungiert als mechanisches Aerosol-Containment Thermodynamische Limitierung: Nicht zugelassen für kryogene Kühlmedien Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.4 Mahlbecher (Polycarbonat, 250 ml) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.4 Polycarbonat-Becher ist die prozesstechnisch ideale Lösung für voluminöse, weiche Proben, bei denen die optische Überwachung des Mahlgrades kritisch ist. Sollen in Ihrem Labor jedoch harte mineralische Gesteine vermahlen oder zwingend kryogene Kühlmedien zur Verhinderung thermischer Denaturierung eingesetzt werden, ist der Wechsel auf den massiven IKA A 11.5 Mahlbecher aus Edelstahl (Art.-Nr. 0002983100) physikalisch unerlässlich. Wenden Sie sich für die thermodynamisch und werkstoffkundlich korrekte Auswahl Ihrer Mahlgefäße jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Kinetisches Containment und radiale Prallzerkleinerung In der instrumentellen Analytik erfordert die hochtourige Aufschließung harter und spröder Matrizes ein geschlossenes, mechanisch hochbelastbares Volumen. Der IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher definiert mit seinem geometrischen Nutzvolumen von 80 ml den primären strömungsmechanischen Arbeitsraum der A 11 basic Analysenmühle. Die innere Zylinderwandung ist aus massivem, hochverschleißfestem Edelstahl gefertigt. Bei Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute schleudert das Mahlwerkzeug die Festkörperpartikel mit extremer Fliehkraft radial nach außen. Die Edelstahlwandung fungiert hierbei physikalisch als statischer Amboss, der die kinetische Energie der eintreffenden Partikel in Form von mechanischen Stoßwellen in die Matrix zurückwirft und so eine homogene Partikelgrößenreduktion durch sekundäre Wandkollisionen erzwingt. Thermodynamische Belastbarkeit und Kryotechnik Die Transformation von kinetischer Reibungsenergie in prozessschädigende Hitze (Exothermie) ist das verfahrenstechnische Hauptproblem bei der Vermahlung temperatursensibler, elastischer oder biologisch aktiver Proben. Um den molekularen Abbau oder das Schmelzen der Matrix zu verhindern, ist die A 11 basic für die kryogene Vermahlung zertifiziert. Die molekulare Gitterstruktur des A 11.5 Edelstahl-Innenraums erlaubt die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2 bei -196 °C) oder Trockeneis (festes CO2 bei -78,5 °C) direkt in die Probe. Im Gegensatz zu thermoplastischen Polycarbonat-Gefäßen widersteht diese metallische Matrix den massiven thermischen Schockbelastungen (Temperaturgradienten) vollständig, ohne einen mechanischen Kaltbruch (Versprödung und Splitterung) zu erleiden. Makromolekulare Isolationsmatrix und Arbeitssicherheit Die Nutzung extremer kryogener Kühlmedien oder alternativ die Entstehung extremer Reibungswärme über lange Mahlintervalle erfordert einen absoluten thermodynamischen Schutz des Anwenders. Der A 11.5 Mahlbecher verfügt über eine materialwissenschaftliche Dual-Architektur: Der Edelstahl-Innenraum ist vollständig von einem massiven Außenmantel aus Tefcel (einem modifizierten ETFE-Fluorpolymer) umschlossen. Dieses Hochleistungspolymer besitzt einen extrem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten. Es fungiert als physikalischer Isolator, der den Wärmestrom nach außen blockiert und so das Hantieren mit dem auf -196 °C tiefgekühlten Gefäß ohne sofortige Erfrierungsgefahr ermöglicht. Zudem blockiert das verschlossene Bechersystem als hermetisches Containment die Ausbreitung von toxischen Stäuben und Aerosolen in das Laborumfeld. Technische Details Produkttyp: Standard-Mahlbecher / Ersatz-Mahlkammer Nutzvolumen: 80 ml Materialausführung (Innenraum): Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl Materialausführung (Außenmantel): Tefcel (ETFE-Fluorpolymer) Verfahrenstechnische Funktion: Radiale Prallfläche und hermetisches Containment Thermodynamische Zulassung: 100 % tauglich für kryogene Medien (LN2, Trockeneis) Thermische Isolation: Schutz vor Kälteverbrennungen und Reibungswärme Hygiene: Lösungsmittelbeständig und für chemische Dekontamination geeignet Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher (80 ml, Edelstahl/Tefcel) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.5 Becher ist die physikalische Hülle des Mahlprozesses und benötigt zur Generierung kinetischer Energie zwingend das korrespondierende Mahlwerkzeug. Die metallische Innenwand erlaubt den uneingeschränkten Einsatz des A 11.1 Edelstahlschlägers (für Standard-Prallzerkleinerung) sowie des A 11.2 Schneidmessers (für zähe und faserige Proben). Um die hermetische Abdichtung der Kammer sicherzustellen, muss der Becher im Betrieb zwingend mit dem Original-Deckel der A 11 basic verschlossen werden. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Makro-Maßstab In der instrumentellen Analytik führt die Skalierung des Probenvolumens zu einer massiven Veränderung der Zerkleinerungsphysik. Wird die IKA A 11 basic Analysenmühle mit der großen 250-ml-Mahlkammer (A 11.4) betrieben, reicht die axiale Reichweite eines standardisierten Einzelschlägers nicht mehr aus, um das erweiterte Volumen kinetisch zu durchdringen. Der IKA A 11.6 Doppelschläger wurde geometrisch exakt für diesen Makro-Maßstab konstruiert. Angetrieben mit bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert dieses Werkzeug auf zwei übereinanderliegenden Rotationsebenen gleichzeitig gewaltige mechanische Impulse. Diese duale Prallenergie zertrümmert weiche bis mittelharte Festkörper (bis ca. Mohshärte 3) mit enormer Effizienz, da die Wahrscheinlichkeit eines direkten Partikelaufpralls auf die Schlagkanten durch die verdoppelte Wirkfläche drastisch erhöht wird. Makro-Strömungsmechanik und Vortex-Generation Ein fundamentales mechanisches Problem bei der Zerkleinerung in großvolumigen Kammern ist die Entstehung von strömungsmechanischen Totzonen – Bereichen, in denen sich das Probenmaterial akkumuliert, ohne von der Kinetik des Rotors erfasst zu werden. Die asymmetrische Flügelgeometrie des A 11.6 Doppelschlägers fungiert nicht nur als Prallwerkzeug, sondern auch als hydrodynamischer Impeller. Die hochtourige Rotation erzeugt massive dreidimensionale Strömungsturbulenzen (Vortex). Diese vektoriellen Strömungen zwingen die gesamte Partikelmatrix in eine kontinuierliche vertikale und radiale Zirkulation, wodurch das Material unentwegt in die aktiven Schlagzonen zurückgesaugt wird und eine streng homogene Partikelgrößenverteilung über das gesamte 250-ml-Batch erreicht wird. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Die Beschleunigung großer Probenmengen induziert signifikante Torsionskräfte auf die Antriebsachse und das Werkzeug selbst. Um plastische Deformationen unter dieser Dauerbelastung auszuschließen, ist der Doppelschläger aus einem massiven, zähen Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design garantiert höchste tribologische Resistenz gegen mechanischen Abrieb und verhindert die analytische Verfälschung der Probe (Carry-over). Die elektropolierte, fugenlose Metalloberfläche ermöglicht die absolute Einhaltung von GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) durch lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Doppelschläger / Erweitertes Mahlwerkzeug Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung auf zwei Ebenen Strömungsmechanik: Dreidimensionale Vortex-Generation im Makromaßstab Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes (bis Mohshärte 3) Kompatibilität (Gefäß): Zwingend erforderlich für den IKA A 11.4 Mahlbecher (250 ml) Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.6 Doppelschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit sowie der zwingend erforderliche A 11.4 Mahlbecher sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.6 Doppelschläger ist kein autarkes Standardwerkzeug, sondern bildet mit dem IKA A 11.4 Mahlbecher (Art.-Nr. 0002904100) eine zwingende strömungsmechanische Einheit. Der Einsatz dieses Doppelschlägers im kleinen 80-ml-Standardbecher ist geometrisch ausgeschlossen. Beachten Sie zudem, dass bei der Zerkleinerung großer Volumina die thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibungswärme) für den Antriebsmotor steigt; die von IKA definierten maximalen Einschaltdauern (ED) sind zwingend einzuhalten, um die Motorwicklung vor Überhitzung zu schützen. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Skalierung Ihrer Mahlprozesse jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Schüttgutmechanik und gravimetrischer Massestrom In der analytischen Probenvorbereitung erfordert die Einführung von granularen, kristallinen oder partikulären Festkörpern in den Mahlraum eine exakte schüttgutmechanische Kontrolle. Der IKA A 11.7 Einfülltrichter ist geometrisch darauf berechnet, den gravimetrischen Massestrom des Probenmaterials in die IKA A 11 basic Analysenmühle zu kanalisieren. Der spezifische Flankenwinkel des Trichters überwindet die innere Reibung (Böschungswinkel) der meisten trockenen Feststoffmatrizes und verhindert zuverlässig die physikalische Brückenbildung (Verstopfung) am Einlass. Dies garantiert eine kontinuierliche, staufreie und vor allem verlustfreie Zuführung der Probe in die aktive kinetische Zerkleinerungszone des Rotors. Thermodynamische Kompensation und Kryotechnik Die hochtourige Prallzerkleinerung induziert massive Reibungswärme, die bei temperatursensiblen Proben unweigerlich zu struktureller Denaturierung, molekularem Abbau oder zum Schmelzen der Matrix führt (Exothermie). Die IKA A 11 basic ist konstruktiv für die kryogene Vermahlung zugelassen. Der A 11.7 Einfülltrichter dient hierbei als essenzielles thermodynamisches Schleusenbauteil: Er ermöglicht die sichere, gezielte und dosierte Einführung von extrem kalten Kühlmedien – spezifisch Trockeneis-Pellets (festes Kohlenstoffdioxid bei -78,5 °C) oder flüssigem Stickstoff (LN2 bei -196 °C) – direkt in die Mahlkammer. Die extremen thermischen Schockbelastungen (Temperaturgradienten), die das Material bei der kryogenen Dosierung erfährt, werden durch die molekulare Struktur des Edelstahls kompensiert, ohne dass es zu einer Versprödung (Kaltbruch) des Trichters kommt. Tribologische Resistenz und Elektrostatik Bei der Zufuhr von hochgradig abrasiven Materialien (wie Quarzsand oder Erzen) unterliegt ein Kunststofftrichter sofortigem tribologischem Verschleiß. Der A 11.7 ist vollständig aus massivem, korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design verhindert nicht nur den mechanischen Abrieb (Carry-over), sondern eliminiert auch die triboelektrische Aufladung. Kunststofftrichter neigen bei Reibung trockener Stäube zur massiven statischen Aufladung, was eine physikalische Agglomeration des Pulvers an den Wänden verursacht. Der geerdete Edelstahleinsatz leitet diese elektrostatischen Potenziale sofort ab, gewährleistet einen rückstandsfreien Probenfluss und ermöglicht nach der Analyse die lückenlose thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Analytischer Einfülltrichter (Funnel) Verfahrenstechnische Funktion: Gravimetrische Massestromkontrolle von Schüttgütern Thermodynamischer Nutzen: Dosierung von kryogenen Medien (Trockeneis, flüssiger Stickstoff) Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Tribologie: Absolut abriebfest gegen harte, mineralische Matrizes Physikalischer Vorteil: Verhindert triboelektrische (statische) Aufladung von Pulvern Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Hygiene und Sterilisation: Vollständig thermisch autoklavierbar und lösungsmittelbeständig Lieferumfang 1 x IKA A 11.7 Einfülltrichter (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie kryogene Kühlmedien sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.7 Einfülltrichter ist ein rein infrastrukturelles Zubehörteil. Seine höchste verfahrenstechnische Relevanz entfaltet er bei der kryogenen Probenvorbereitung. Wenn Sie flüssigen Stickstoff (LN2) über diesen Trichter in die Mühle dosieren, sind die thermodynamischen Ausdehnungsverhältnisse von kryogenen Gasen zwingend zu beachten. Für die Einhaltung der labortechnischen Arbeitssicherheit (Occupational Safety) empfehlen wir beim Hantieren mit diesen Medien die Nutzung von kryogen-zertifizierten Schutzhandschuhen und Visierschutz. Wenden Sie sich für die sichere Konfiguration Ihres kryogenen Mahlprozesses jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Tribologische Degradation und präventive Instandhaltung Die Mehrweg-Mahlkammern der IKA Tube Mill Serie (MMT 40.1 und MMT 100.1) operieren in einem extremen mechanischen Grenzbereich. Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute erzeugen in Kombination mit hochabrasiven Probenmatrizes (wie mineralischen Erzen oder Gesteinen) massive tribologische Reibungskräfte an den dynamischen Dichtelementen und mechanischen Lagerungen. Diese kontinuierliche Beanspruchung führt unweigerlich zu einer schleichenden Degradation der Elastomere und einer mikroskopischen Abstumpfung der rotierenden Grenzflächen. Das IKA A-MMT.100 Ersatzteilset stellt die originäre kinematische und thermodynamische Integrität der Mahlkammer wieder her, indem es die prozesskritischen Verschleißteile des Systems austauscht, bevor es zu einem metrologischen oder mechanischen Versagen des Batches kommt. Wiederherstellung der Systemhermetik und des Aerosol-Containments Ein fundamentaler Sicherheitsaspekt bei der Trockenmahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) ist die absolute Vermeidung von Leckagen. Werden die elastomeren Dichtungen durch thermomechanischen Stress spröde, verliert die Mahlkammer ihre Funktion als hermetisches Containment. Mikroskopisch feine, lungengängige Stäube (Aerosole) könnten durch die kompromittierten O-Ringe in die Laborumgebung entweichen. Der präventive Austausch der Dichtelemente mit dem A-MMT.100 Set erneuert diese kritische physische Barriere vollständig und garantiert den lückenlosen Schutz des Anwenders gemäß strengster Arbeitssicherheitsvorgaben. Kinematische Stabilisierung und Resonanzunterdrückung Verschlissene mechanische Komponenten innerhalb der Mahlkammerachse erzeugen nicht nur Undichtigkeiten, sondern auch strömungsmechanische Unwuchten. Diese Exzentrizität der rotierenden Welle führt zu hochfrequenten Vibrationen, die den Magnetantrieb der Tube Mill belasten und die thermodynamische Reibung (Exothermie) im Probenraum exponentiell erhöhen. Durch die Installation der fabrikneuen Ersatzteile wird die Antriebsachse wieder exakt koaxial ausgerichtet. Diese mechanische Resonanzunterdrückung stellt sicher, dass die kinetische Energie verlustfrei in die Prallzerkleinerung der Probe fließt und die analytische Reproduzierbarkeit der Partikelgrößenverteilung dauerhaft gesichert bleibt. Technische Details Produkttyp: Ersatzteilset / Verschleißteil-Kit (Maintenance Kit) Verfahrenstechnische Funktion: Wiederherstellung der dynamischen Systemhermetik Tribologischer Fokus: Kompensation von mechanischem Abrieb an Dichtelementen Kinematik: Koaxiale Stabilisierung der Antriebsachse Arbeitssicherheit: Erneuert das hermetische Aerosol-Containment Qualitätssicherung: Sichert GLP-konforme Reproduzierbarkeit der Mahlergebnisse Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA MMT 40.1 und MMT 100.1 (Mehrweg-Mahlkammern) Lieferumfang 1 x IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Wichtiger Hinweis: Die MMT Mahlbecher sowie die Tube Mill Antriebseinheit sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die Mehrweg-Systeme MMT 40.1 und MMT 100.1 bieten eine hohe analytische Flexibilität, erfordern jedoch im Gegensatz zu Single-Use-Bechern (MT-Serie) eine strikte Einhaltung der Wartungsintervalle. Um Kreuzkontaminationen (Carry-over) und mechanische Ausfälle zu vermeiden, müssen die Verschleißteile in Abhängigkeit von der Abrasivität der Probenmatrix zyklisch getauscht werden. Für Labore mit Hochdurchsatz von harten Gesteinsproben empfehlen wir, stets mehrere Ersatzteilsets vorzuhalten, um den laufenden Analytik-Workflow nicht durch sicherheitsbedingte Standzeiten zu unterbrechen. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Wartungskits jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Kompromisslose Stabilität für Ihre Inline-Prozesse: Die IKA AD 25 Mounting support Montagehalterung In der verfahrenstechnischen Probenvorbereitung, insbesondere beim kontinuierlichen Inline-Dispergieren im Pilot- oder Produktionsmaßstab, wirken gewaltige physikalische Kräfte. Wenn ein Hochleistungs-Dispergierer mit Drehzahlen von bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute betrieben wird, um zähe Emulsionen oder feine Suspensionen zu erzeugen, entstehen unweigerlich massive Vibrationen und extreme Torsionskräfte. Dies gilt im Besonderen, wenn das System unter Druck oder Vakuum in einen geschlossenen Pumpenkreislauf integriert wird. Die schwere Durchlaufkammer (wie die IKA DK 25.11) darf unter keinen Umständen "frei schwebend" am Antriebsmotor hängen. Eine minimale Unwucht oder Vibration würde die empfindlichen Gleitringdichtungen des Dispergierwerkzeugs in kürzester Zeit zerstören, was zu teuren Systemausfällen, Leckagen und kontaminierten Produktchargen führt. Um diese mechanische Belastung vollständig abzufangen und höchste Arbeitssicherheit zu garantieren, ist die IKA AD 25 Mounting support (MPN 0002562500) das absolut essenzielle Bindeglied in Ihrem Aufbau. Diese hochspezialisierte, massive Montagehalterung sorgt für eine felsenfeste, vibrationsfreie Arretierung Ihrer Durchlaufkammer an einem stabilen Stativsystem. Das Fundament des UTL 25 Inline-Systems Die IKA AD 25 Mounting support ist kein universelles Standard-Zubehör, sondern ein exakt berechnetes und präzisionsgefertigtes Bauteil, das als unverzichtbares Fundament für das UTL 25 digital Inline ULTRA-TURRAX® System dient. Dieses leistungsstarke Gesamtsystem besteht typischerweise aus dem kraftvollen Dispergierantrieb, den speziellen, vakuumdichten Inline-Dispergierwerkzeugen (wie dem S 25 KV - 25 G - IL oder S 25 KV - 25 F - IL), der DK 25.11 Durchlaufkammer und einem robusten Boden- oder Teleskopstativ (wie z. B. dem R 6547 H Bodenstativ). Die AD 25 Halterung umschließt die Durchlaufkammer absolut passgenau und verbindet sie starr mit dem Stativ. Durch diese feste, mechanische Dreipunkt-Verbindung (Stativ, Halterung, Kammer) wird der Antriebsmotor (beispielsweise der T 25 digital) fast vollständig von dem massiven Eigengewicht der komplett mit Flüssigkeit gefüllten Kammer sowie den dynamischen Strömungskräften der angeschlossenen Schlauchleitungen entlastet. Vermeidung von Lagerverschleiß und drastische Senkung der TCO Ein sehr oft unterschätzter Aspekt beim Aufbau von Inline-Dispergieranlagen ist die mikrometergenaue axiale Ausrichtung aller Systemkomponenten. Wenn die Durchlaufkammer und das darin rotierende Dispergierwerkzeug nicht zu einhundert Prozent fluchten, kommt es zu einem asymmetrischen Druck auf die sensiblen PTFE- oder FFKM-Gleitringdichtungen sowie die internen Kugellager des Werkzeugschafts. Die unausweichliche Folge ist ein drastisch erhöhter Verschleiß, der die Lebensdauer der extrem teuren Dispergierwerkzeuge massiv verkürzt. Die AD 25 Mounting support zwingt das gesamte System in eine absolut starre und perfekt fluchtende Position. Dies minimiert die mechanische Reibung im Inneren des Werkzeugs auf das physikalisch kleinstmögliche Minimum. Für Sie als Anwender bedeutet das konkret: Die Standzeiten Ihrer spezialisierten KV-Werkzeuge verlängern sich signifikant. Die Wartungsintervalle werden gestreckt, ungeplante Ausfallzeiten (Downtimes) in Ihrer Pilotanlage werden vermieden und Ihre laborinternen Betriebskosten (Total Cost of Ownership - TCO) sinken spürbar. Die Investition in diese professionelle Halterung amortisiert sich somit oftmals bereits durch das Einsparen eines einzigen Ersatz-Dispergierwerkzeugs. Arbeitsschutz (Occupational Health and Safety) auf höchstem Niveau Neben der rein mechanischen Systemschonung spielt die IKA AD 25 Halterung eine zentrale Rolle im präventiven Arbeitsschutz. Inline-Dispergierer werden häufig in streng regulierte, geschlossene Kreisläufe integriert, in denen gefährliche organische Lösungsmittel, stark erhitzte Öle oder toxische aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) unter hohem Druck zirkulieren. Ein versehentliches Verrutschen, eine unbemerkte Materialermüdung durch unkontrollierte Vibrationen oder gar ein Abreißen der Schlauchverbindungen aufgrund von starken Pumpenstößen hätte katastrophale Folgen für das Laborpersonal, die Umwelt und die gesamte Anlage. Die massive und unnachgiebige Konstruktion der AD 25 Mounting support eliminiert diese existenziellen Risiken konsequent. Sie sichert das Setup selbst bei unerwarteten Druckspitzen in den Leitungen oder extrem zähen Viskositätsänderungen in der Probe souverän und dauerhaft ab. Materialgüte, Ergonomie und lückenlose GLP-Konformität Die Halterung ist ohne jeden Kompromiss für den rauen Labor- und Pilotanlagen-Alltag konzipiert. Die verwendeten Materialien zeichnen sich durch eine enorme mechanische Festigkeit und eine exzellente chemische Beständigkeit aus, sodass auch gelegentliche Spritzer von aggressiven Chemikalien keinen dauerhaften Schaden anrichten. Das Design ist zudem ergonomisch und stark benutzerfreundlich gestaltet: Trotz der enormen Haltekraft lässt sich die Arretierung für notwendige Reinigungs-, Wartungs- oder Umrüstarbeiten schnell und ohne den Einsatz von speziellem Schwerwerkzeug lösen. Dies ist in nach Good Laboratory Practice (GLP) oder GMP zertifizierten Produktionsbetrieben von alles entscheidender Bedeutung, da die Durchlaufkammer nach jedem Chargenwechsel zwingend demontiert und gründlich gereinigt oder autoklaviert werden muss. Durch den Einsatz der IKA AD 25 Mounting support garantieren Sie in Ihrem Betrieb nicht nur die höchste mechanische Präzision und Langlebigkeit Ihrer teuren Instrumente, sondern schaffen auch die zwingende, unverhandelbare Voraussetzung für sichere, reproduzierbare und normkonforme Inline-Dispergierprozesse. Technische Daten Primäre Funktion: Starre, vibrationsfreie Montagehalterung für Durchlaufkammern Kompatible Durchlaufkammer: Passgenau konzipiert für IKA DK 25.11 System-Integration: Essenzielle Baugruppe des UTL 25 digital Inline ULTRA-TURRAX® Systems Kompatible Stative (Beispiele): Montierbar an stabilen Stativen wie dem R 6547 H Bodenstativ Material: Robuste, hochbelastbare und chemikalienbeständige Konstruktion Arbeitsschutz-Vorteil: Verhindert das Abreißen von Schlauchleitungen durch das Fixieren der Kammer Maschinenschutz-Vorteil: Verhindert Unwuchten und schützt die Gleitringdichtungen der Dispergierwerkzeuge Ergonomie: Leichte Arretierung und Demontage für regelmäßige Reinigungszyklen (GLP/GMP-konform) Lieferumfang 1 x IKA AD 25 Mounting support (Montagehalterung) (Wichtiger Hinweis: Die zwingend erforderliche DK 25.11 Durchlaufkammer, das Stativ, der Dispergierantrieb sowie die Dispergierwerkzeuge sind separat erhältlich und ausdrücklich nicht Teil dieses Lieferumfangs.) Individueller Bedarf & Zubehör Die AD 25 Mounting support ist die wichtigste mechanische Brücke für Ihr Inline-System. Um die Anlage komplett und betriebsbereit aufzubauen, benötigen Sie zwingend die DK 25.11 Durchlaufkammer, ein stabiles Boden- oder Teleskopstativ (wie das R 6547 H) sowie die passenden Inline-Dispergierwerkzeuge (z. B. S 25 KV - 25 G - IL). Wenn Sie hochviskose, zähe Flüssigkeiten im Inline-Verfahren verarbeiten möchten, empfehlen wir zudem die Integration einer vorgeschalteten Pumpe, da das System selbst nicht saugend ist. Unser hochspezialisierter Beschaffungsservice berät Sie gerne bei der maßgeschneiderten, normgerechten Auslegung und Konfiguration Ihres kompletten kontinuierlichen UTL 25 Inline-Systems.
Die IKA A 11 basic ist die Standard-Analysenmühle für das schnelle und effiziente Zerkleinern von harten, spröden und faserigen Materialien im Labor. Sie arbeitet als Chargenmühle und ist ideal für die Probenvorbereitung, beispielsweise für die Analytik (z.B. IR-Spektroskopie) oder Qualitätskontrolle. Funktionsprinzip: Prallzerkleinerung im Chargenbetrieb Diese Mühle arbeitet nicht kontinuierlich, sondern im Batch-Betrieb (bis 80 mL Probenvolumen). (Feature) Ein robuster Schläger (Typ A 11.1, im Lieferumfang enthalten) rotiert mit einer hohen, festen Drehzahl (28.000 U/min) und zerkleinert die Probe durch Prall- und Scherwirkung (Benefit). Dies ist ideal für harte Materialien wie Getreide, Knochen, Erze oder getrocknete Pflanzenproben. Integrierte Sicherheitsfunktionen Für den Anwenderschutz im Hochleistungsbetrieb ist die A 11 basic mit mehreren Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Die Mühle startet nur bei geschlossenem Deckel. Sollte der Deckel während des Betriebs geöffnet werden, sorgt eine Schnellstopp-Funktion für die Sicherheit des Anwenders. Material- und Anwendungshinweise Der Mahlraum und der Schläger bestehen aus Edelstahl. Für Facheinkäufer ist der Hinweis wichtig, dass die Mühle primär für spröde und harte Materialien geeignet ist. Feuchte, klebrige, ölige oder sehr weiche Materialien können den Schläger verkleben und sind für diesen Mühlentyp nicht geeignet. Für metallfreie Vermahlung ist ein spezieller Einweg-Mahlbecher (A 11.5) optional erhältlich. Technische Details Mahlprinzip: Prall / Schneid Betriebsart: Chargenbetrieb (Batch) Max. Aufgabekorngröße: 10 mm Max. Nutzvolumen (Mahlkammer): 80 mL Drehzahl (fix): 28000 rpm Motorleistung Aufnahme: 300 W Motorleistung Abgabe: 160 W Material (Mahlkammer/Schläger): Edelstahl 1.4034 / 1.4571 Abmessungen (B x H x T): 87 x 147 x 87 mm Gewicht: 1.5 kg Schutzart (Gehäuse): IP 40 Lieferumfang A 11 basic Analysenmühle (Grundgerät) A 11.1 Standardschläger (bereits montiert) Netzkabel Bedienungsanleitung Hinweis: Einweg-Mahlkammern (A 11.5) oder Ersatz-Schläger (A 11.2, A 11.3) sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Thermodynamische Effizienz und Materialresistenz Die IKA C-MAG HP 10 ist ein Hochleistungs-Heizsystem, das speziell für die thermische Behandlung großvolumiger Medien und aggressiver chemischer Substanzen entwickelt wurde. Mit einer Heizleistung von 1500 W und einer Aufstellfläche von 260 x 260 mm ermöglicht das Gerät eine signifikante thermische Energieübertragung. Die monolithische Platte aus Glaskeramik zeichnet sich durch eine exzellente chemische Inertheit und eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit aus. Durch die geringe Wärmedehnung des Materials wird eine plane Oberfläche auch bei maximalen Betriebstemperaturen gewährleistet, was den thermischen Kontaktwiderstand zum Gefäß minimiert. Metrologische Präzision und Systemsicherheit Die Steuerung der thermischen Parameter erfolgt über ein digitales Display, das eine präzise Überwachung der Soll-Werte erlaubt. Zur Regelung der Mediumstemperatur verfügt die C-MAG HP 10 über eine integrierte Schnittstelle nach DIN 12878, die den Anschluss externer Kontaktthermometer (z. B. ETS-D5) ermöglicht. Die Sicherheitsarchitektur umfasst einen fixen Sicherheitskreis bei 550 °C sowie eine optische „Hot Top“-Warnanzeige. Letztere fungiert als präventiver Schutzmechanismus gegen thermische Verletzungen, indem sie die Restwärme der Platte auch nach Deaktivierung der Heizfunktion detektiert, solange die Oberflächentemperatur über 50 °C liegt. Technische Details Thermodynamik & Heiztechnik Heizleistung: 1500 W Heiztemperaturbereich: 50 bis 500 °C Einstellgenauigkeit Heiztemperatur: ± 10 K Sicherheitskreis fix: 550 °C Aufheizgeschwindigkeit (1 l H2O in H15): 5 K/min Metrologie & Regelungstechnik Anzeige: Digitales LCD (Soll-Wert) Anschluss für externen Temperaturmessfühler: DIN 12878 (z. B. PT 1000) Regelgenauigkeit mit Sensor: ± 3 K Restwärmeanzeige: Optisches Warnsignal (Hot Top indicator) Materialeigenschaften & Mechanik Aufstellfläche Material: Glaskeramik (Vitrokeramik) Aufstellfläche Abmessungen: 260 x 260 mm Gehäusematerial: Aluminium-Guss / korrosionsbeständiger Kunststoff Kammer-Infrastruktur & Dimensionen Abmessungen (B x H x T): 300 x 105 x 415 mm Gewicht: 6 kg Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 5 bis 40 °C Zulässige Relative Feuchte: 80 % Schutzart nach DIN EN 60529: IP 21 Spannung: 230 V (50/60 Hz) Leistungsaufnahme: 1505 W Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HP 10 Heizplatte 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung Wichtiger Hinweis: Ein externer Temperaturfühler (z. B. PT 1000) zur direkten Steuerung der Mediumstemperatur ist nicht im Standardlieferumfang enthalten und muss separat konfiguriert werden. Individueller Bedarf & Zubehör Für eine exakte thermodynamische Steuerung in der Flüssigphase ist der Anschluss eines externen Widerstandsthermometers (PT 1000) oder eines elektronischen Kontaktthermometers (ETS-D-Serie) über die DIN 12878 Buchse erforderlich. Dies ermöglicht die Kompensation der thermischen Hysterese der Glaskeramikplatte. Passende Stativstangen und Kreuzmuffen zur Fühlerfixierung finden Sie über unseren Beschaffungsservice.
Thermodynamische Infrarot-Transmission und amorphe Keramikmatrix Die Applikation extremer thermischer Gradienten auf Reaktionsgefäße erfordert Materialarchitekturen, die thermophysikalisch absolut resistent gegen hohe Temperaturdifferenzen und Korrosion sind. Die IKA C-MAG HP 4 operiert als reine Laborheizplatte (ohne elektromagnetische Rührkinematik) und nutzt eine monolithische Aufstellfläche (100 x 100 mm) aus glasharter, amorpher Industriekeramik. Diese mikrostrukturierte Silikatplatte ist physikalisch inert gegenüber hochkorrosiven Säuren, Halogenen oder Laugen und fungiert als hocheffizienter Infrarot-Transmitter. Mit einer Heizleistung von 250 Watt treibt das System die Oberflächentemperatur auf bis zu 500 °C. Die thermische Energie wird hierbei nicht primär durch konduktive Wärmeleitung übertragen, sondern durch einen extrem hohen Anteil an Infrarot-Strahlung tief in die Glasmatrix des aufgestellten Reaktionsgefäßes eingekoppelt. Dies minimiert thermodynamische Latenzen bei der Erhitzung von Mikro- und Makrovolumina drastisch. Metrologische Kybernetik und isochore Temperaturregelung Die Steuerung der thermischen Vektoren übernimmt ein integrierter PID-Mikroprozessor. Die metrologische Kontrolle erfolgt über ein hochauflösendes LCD-Display, welches die digitale Soll-Temperatur exakt ausweist. Der Regelkreis moduliert die elektrische Heizleistung der 250-W-Widerstandsheizung in Echtzeit und dosiert die Energiezufuhr antizipativ, um thermischen Overshoot (Temperaturüberschwingen) der Keramikplatte zu verhindern. Diese Architektur garantiert eine reproduzierbare thermische Umgebung für den Destillations- oder Aufschluss-Prozess. (Hinweis zur Systemgrenze: Als dediziertes HP-Modell besitzt dieses System keine DIN-Schnittstelle für externe Kontaktthermometer, die Regelung bezieht sich ausschließlich auf die Plattentemperatur). Systemstatik und thermodynamische Hardwaresicherheit Die permanente Applikation von 500 °C erfordert eine kompromisslose Isolierung des elektronischen Chassis. Die Gehäusearchitektur der C-MAG Serie trennt das heiße Keramik-Deck von den sensiblen Platinen im Unterbau thermisch ab. Die arbeitsmedizinische Sicherheit wird durch einen unabhängigen, hardwarebasierten Sicherheitskreis gewährleistet, der die Energiezufuhr bei einer Platten-Grenztemperatur von exakt 550 °C physikalisch unterbricht. Zusätzlich warnt der optische Hot Top Indikator vor der latenten Infrarot-Restwärme der Keramikmatrix (bei Temperaturen > 50 °C), auch wenn das System energetisch bereits vom Netz getrennt wurde. Dies verhindert irreversible thermische Läsionen (Verbrennungen) beim Anwender. Technische Details Thermodynamik & Heiztechnik Heizleistung: 250 W Heiztemperaturbereich: 50 bis 500 °C Aufstellfläche Material: Amorphe Industriekeramik (monolithisch) Aufheizrate (1 L H2O in H 1500): 2,5 K/min Einstell- und Anzeigeauflösung: Digital via LCD (10 K Inkremente) Metrologie & Regelungstechnik Temperaturanzeige: LCD (Flüssigkristallanzeige) Regelung: Mikroprozessorgesteuerte PID-Architektur Externe Sensor-Schnittstelle: Nicht vorhanden (Reine Heizplattentemperatur-Regelung) Rührfunktion (Kinetik): Nicht vorhanden (Reines HP - Hotplate Modell) Materialwissenschaft & Dimensionen Aufstellfläche Abmessungen: 100 x 100 mm Systemmaße (B x H x T): 150 x 105 x 260 mm Maschinengewicht: 3,0 kg Gehäusematerial: Chemikalienresistenter Kunststoff / Metallunterbau Sicherheit & Umgebungsbedingungen Hardware-Sicherheitskreis (Heizplatte): Fest eingestellt auf 550 °C Restwärmeanzeige: Optischer Hot Top Indicator (> 50 °C) Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 5 – 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeit: max. 80 % Schutzart (nach DIN EN 60529): IP 21 Elektrik & Infrastruktur Spannung / Frequenz: 230 V / 50/60 Hz Geräteaufnahmeleistung: 255 W Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HP 4 Heizplatte 1 x Kaltgeräte-Netzkabel Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei der HP-Serie um ein reines Thermodynamik-Aggregat. Das System besitzt keinerlei elektromagnetische Kinetik (keinen Rührmotor) und keinen Anschluss für externe Medien-Temperaturfühler (wie den ETS-D5). Sollten Sie die isochore Temperaturregelung direkt im Fluid oder eine Durchmischung benötigen, ist zwingend die Beschaffung der IKA C-MAG HS-Serie (Heating & Stirring) erforderlich. Individueller Bedarf & Zubehör Die C-MAG HP 4 ist die ideale Wärmequelle für statische Aufschlüsse oder Sandbäder. Um den thermophysikalischen Übergang bei asymmetrischen Kolben (wie Rundkolben) zu optimieren und Infrarot-Strahlungsverluste an die Laboratmosphäre zu verhindern, empfehlen wir den Einsatz spezifischer Aluminium-Heizblöcke oder klassischer Labor-Sandbäder, die direkt auf der 100 x 100 mm großen Keramikmatrix platziert werden können. Wenden Sie sich für die Konfiguration Ihres thermodynamischen Setups jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Thermische Prozesstechnik und Materialresistenz Die IKA C-MAG HP 7 Heizplatte ist für thermische Aufschlussverfahren und Erwärmungsprozesse in anspruchsvollen Laborumgebungen konzipiert. Das Kernstück des Systems bildet die monolithische Glaskeramik-Aufstellfläche (Vitrokeramik), die sich durch eine exzellente chemische Beständigkeit gegenüber aggressiven Säuren, Basen und Lösungsmitteln auszeichnet. Aus thermodynamischer Sicht bietet die Glaskeramik eine spezifische thermische Leitfähigkeit, die eine effiziente Energieübertragung bei gleichzeitig hoher mechanischer Oberflächengüte ermöglicht. Das Gehäuse ist derart konstruiert, dass die Elektronik vor potenziellen Leckagen geschützt ist, was die Lebensdauer des Geräts in korrosiven Atmosphären signifikant erhöht. Präzise Metrologie und thermodynamische Sicherheit Die Systemsteuerung erfolgt über eine digitale Anzeige, welche die Soll-Temperatur visualisiert und eine präzise Einstellung der thermischen Parameter erlaubt. Ein integraler Bestandteil der Sicherheitsarchitektur ist die fest eingestellte Sicherheitsbegrenzung bei 550 °C, die ein thermisches Durchgehen (Runaway) verhindert. Zur Minimierung des Unfallrisikos nach dem Abschalten des Heizvorgangs verfügt das Gerät über eine „Hot Top“-Warnanzeige, die solange aktiv bleibt, bis die Oberflächentemperatur einen sicheren Bereich unterschritten hat. Über die integrierte Schnittstelle nach DIN 12878 ist der Anschluss eines externen Kontaktthermometers (z. B. ETS-D5) möglich, wodurch eine hochpräzise Regelung der Mediumstemperatur direkt in der Probe realisiert werden kann. Technische Details Thermodynamik & Heiztechnik Heizleistung: 1000 W Heiztemperaturbereich: 50 bis 500 °C Einstellgenauigkeit Heiztemperatur: ± 10 K Sicherheitskreis fix: 550 °C Aufheizgeschwindigkeit (1 l H2O in H15): 5 K/min Metrologie & Regelungstechnik Anzeige: Digitales LCD (Set-Wert) Anschluss für externen Temperaturmessfühler: DIN 12878 (z.B. PT 1000) Regelgenauigkeit mit Sensor (PT 1000): ± 3 K Sicherheitsanzeige: Optische Warnung bei heißer Oberfläche (Hot Top indicator) Kinematik & Materialeigenschaften Aufstellfläche Material: Glaskeramik Aufstellfläche Abmessungen: 200 x 200 mm Gehäusematerial: Aluminium-Guss / thermoplastisches Polymer Kammer-Infrastruktur & Dimensionen Abmessungen (B x H x T): 220 x 105 x 330 mm Gewicht: 4 kg Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 5 bis 40 °C Zulässige Relative Feuchte: 80 % Schutzart nach DIN EN 60529: IP 21 Spannung: 230 V (50/60 Hz) Leistungsaufnahme: 1005 W Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HP 7 Heizplatte 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung Wichtiger Hinweis: Ein externer Temperaturmessfühler (z. B. PT 1000) zur direkten Kontrolle der Mediumstemperatur ist nicht im Standardlieferumfang enthalten und muss separat erworben werden. Individueller Bedarf & Zubehör Für eine präzise kybernetische Regelung der Probetemperatur ist der Einsatz eines externen Widerstandsthermometers (PT 1000) oder eines elektronischen Kontaktthermometers zwingend erforderlich, um die thermische Trägheit der Glaskeramikplatte auszugleichen. Zudem empfehlen wir für chemisch aggressive Versuchsaufbauten Stativmaterial aus Edelstahl und entsprechende Halterungen. Nutzen Sie unseren Beschaffungsservice für die Konfiguration Ihres individuellen Messaufbaus.
Thermodynamische Infrarot-Transmission und amorphe Keramikmatrix Die Zufuhr massiver thermischer Energie in großvolumige chemische Reaktionssysteme erfordert Materialarchitekturen, die thermophysikalisch absolut resistent gegen Temperaturgradienten und Korrosion sind. Der IKA C-MAG HS 10 nutzt eine monolithische, makroskopische Aufstellfläche (260 x 260 mm) aus glasharter, amorpher Industriekeramik. Diese mikrostrukturierte Keramikplatte ist physikalisch inert gegenüber hochkorrosiven Säuren und fungiert als hocheffizienter Infrarot-Transmitter. Mit einer massiven Heizleistung von 1.500 Watt treibt das System die Oberflächentemperatur auf bis zu 500 °C. Die thermische Energie wird hierbei nicht primär durch konduktive Wärmeleitung, sondern mit einem extrem hohen Anteil an Infrarot-Strahlung tief in die Glasmatrix großvolumiger Reaktionsgefäße (bis 15 Liter) eingekoppelt, was thermodynamische Latenzen drastisch minimiert. Elektromagnetische Kinematik und Makro-Fluidmechanik Die physikalische Durchmischung strukturviskoser Fluide in großvolumigen Matrizes erfordert ein massives, schlupffreies Torsionsmoment. Das System generiert ein starkes elektromagnetisches Wechselfeld, das den Rührstab im Medium mit einer Frequenz von 100 bis 1.500 Umdrehungen pro Minute synchronisiert. Die elektronische Motorsteuerung kompensiert die rheologischen Widerstände des 15-Liter-Volumens kontinuierlich. Diese Rotation generiert einen starken strömungsmechanischen Vortex, der Feststoffe vor der gravitativen Sedimentation bewahrt und die molekulare Durchmischung (Stoffaustausch) an den Phasengrenzflächen maximiert. Systemkybernetik und thermodynamische Hardwaresicherheit Die metrologische Kontrolle der Heizplatte erfolgt über ein integriertes LCD-Display, welches die exakte Vorgabe der digitalen Solltemperatur erlaubt. Zur isochoren Temperaturführung direkt im flüssigen Medium verfügt das System über eine standardisierte DIN 12878 Schnittstelle zur Kopplung elektronischer Kontaktthermometer (wie dem IKA ETS-D5). Die arbeitsmedizinische Sicherheit wird durch einen unabhängigen, hardwarebasierten Sicherheitskreis gewährleistet, der die Energiezufuhr bei einer Platten-Grenztemperatur von exakt 550 °C physikalisch unterbricht. Zusätzlich warnt der optische Hot Top Indikator vor der latenten Infrarot-Restwärme der Keramikmatrix, auch wenn das System energetisch bereits vom Netz getrennt wurde. Technische Details Thermodynamik & Heiztechnik Heizleistung: 1.500 W Heiztemperaturbereich: 50 bis 500 °C Aufstellfläche Material: Amorphe Industriekeramik (monolithisch) Aufstellfläche Abmessungen: 260 x 260 mm (für Großgefäße) Einstell- und Anzeigeauflösung der Heizplatte: Digital via LCD Aufheizrate (1 Liter H2O in H 1500): 5 K/min Metrologie & Regelungstechnik Temperaturanzeige: LCD (Flüssigkristallanzeige) Externe Sensor-Schnittstelle: DIN 12878 (für Kontaktthermometer ETS-D5 / ETS-D6) Regelgenauigkeit mit ext. Fühler (ETS-D5): ± 0,5 K Kinematik & Mechanik Drehzahlbereich: 100 – 1.500 rpm Motorleistung Aufnahme / Abgabe: 15 W / 1,5 W Steuerung der Kinetik: Analoger Drehpotentiometer (Skala 0 - 6) Maximales Rührvolumen (bezogen auf H2O): 15 Liter Maximale Magnetstab-Länge: 80 mm (minimal 30 mm) Sicherheit & Umgebungsbedingungen Hardware-Sicherheitskreis (Heizplatte): Fest eingestellt auf 550 °C Restwärmeanzeige: Optischer Hot Top Indicator (> 50 °C) Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 5 – 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeit: max. 80 % Schutzart (nach DIN EN 60529): IP 21 Infrastruktur, Elektrik & Konnektivität Systemmaße (B x H x T): 300 x 105 x 415 mm Gewicht: 6,0 kg Spannung / Frequenz: 230 V / 50/60 Hz Geräteaufnahmeleistung: 1.520 W Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HS 10 Magnetrührer 1 x Kaltgeräte-Netzkabel (Wichtiger Hinweis: Elektronische Kontaktthermometer zur Medienregelung, Stativstangen und Magnetrührstäbchen sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der C-MAG HS 10 ist auf die thermodynamische Erhitzung von Großvolumina ausgelegt. Ohne ein externes Regelorgan steuert das System lediglich die Temperatur der Keramikplatte, nicht jedoch die des Mediums. Für die kybernetisch exakte, isochore Prozessführung ist die Beschaffung des elektronischen Kontaktthermometers IKA ETS-D5 physikalisch zwingend erforderlich. Um dieses metrologische Instrument hydrodynamisch korrekt im Strömungsvortex zu positionieren, benötigen Sie zudem die IKA Stativstange (H 16 V), das Haltegestänge (H 38) und die Kreuzmuffe (H 44). Wenden Sie sich für die thermodynamisch korrekte Konfiguration Ihres Großvolumen-Setups jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Kompakte Hochleistung auf kleinstem Raum: IKA C-MAG HS 4 Der IKA C-MAG HS 4 (MPN 0003581000) beweist, dass professionelle Labortechnik nicht viel Platz einnehmen muss. Als kompaktestes Modell der C-MAG Serie bietet dieser Magnetrührer mit Heizung alle Vorzüge seiner großen Geschwister, reduziert auf eine platzsparende Stellfläche von nur 100 x 100 mm. Er ist die perfekte Lösung für Labore, in denen jeder Zentimeter im Abzug zählt, oder für Anwendungen, bei denen primär kleinere Gefäße (z.B. Bechergläser bis 1000 ml oder kleine Kolben) erhitzt und gerührt werden müssen. Unverwüstliche Glaskeramik für aggressive Medien Das Alleinstellungsmerkmal der C-MAG Reihe ist die quadratische Heizplatte aus massiver Glaskeramik. Dieses Material bietet eine überragende chemische Beständigkeit. Egal ob konzentrierte Säuren, Laugen oder Lösungsmittel – die porenfreie Oberfläche widersteht fast jedem Angriff. Sollte im Eifer des Gefechts etwas daneben gehen, lässt sich die Platte dank ihrer glatten Struktur mühelos reinigen. Zudem garantiert die weiße Keramik eine hervorragende Sichtbarkeit von Farbveränderungen bei Titrationen oder Reaktionen. Starke Heizkraft bis 500 °C Trotz seiner geringen Größe ist der C-MAG HS 4 ein echtes Kraftpaket. Die Heizleistung von 250 Watt sorgt auf der kompakten Fläche für schnelle Aufheizzeiten. Sie können Temperaturbereiche von 50 °C bis hin zu beeindruckenden 500 °C abdecken. Damit eignet sich das Gerät nicht nur zum sanften Temperieren, sondern auch für anspruchsvolle Aufgaben wie das Aufkochen von Medien oder Crack-Prozesse im kleinen Maßstab. Der leistungsstarke Motor rührt Mengen bis zu 5 Litern (H2O) zuverlässig und deckt einen Drehzahlbereich von 100 bis 1.500 rpm ab. Sicherheit und Bedienkomfort Sicherheit wird bei IKA großgeschrieben. Der C-MAG HS 4 verfügt über ein erhöht angeordnetes Bedienpanel. Diese konstruktive Maßnahme verhindert, dass auslaufende Flüssigkeiten in das Gehäuse eindringen oder die Elektronik beschädigen können. Ein unverzichtbares Sicherheitsfeature ist der "Hot Top"-Indikator: Eine Warnleuchte signalisiert deutlich, wenn die Oberflächentemperatur 50 °C überschreitet – auch wenn das Gerät bereits ausgeschaltet ist! Dies schützt den Anwender effektiv vor Verbrennungen nach Arbeitsende. Ein fester Sicherheitskreis schaltet die Heizung bei 550 °C automatisch ab, um Überhitzung zu vermeiden. Robustheit für den Dauerbetrieb Die Bedienung erfolgt klassisch und intuitiv über zwei analoge Drehregler für Heiztemperatur und Drehzahl. Diese Einfachheit macht das Gerät besonders robust und langlebig, da auf anfällige Displays oder komplexe Menüführungen verzichtet wurde. Der C-MAG HS 4 ist gemäß Schutzart IP 21 gebaut und für den langjährigen Einsatz im Laboralltag konzipiert. Wichtiger Unterschied zu größeren Modellen Bitte beachten Sie: Im Gegensatz zu den größeren Modellen (HS 7 / HS 10) verfügt der kompakte C-MAG HS 4 nicht über eine Anschlussbuchse für ein externes Kontaktthermometer. Die Temperaturregelung erfolgt hier ausschließlich über die Heizplatte (Skala 0-6). Für Anwendungen, die eine exakte Mediumstemperaturregelung erfordern, empfehlen wir den C-MAG HS 7. Für alle Standardaufgaben, bei denen Robustheit und Platzersparnis im Vordergrund stehen, ist der HS 4 jedoch die wirtschaftlichere und kompaktere Wahl. Technische Daten Rührmenge max. (H2O): 5 Liter Drehzahlbereich: 100 – 1.500 rpm (Skala 0-6) Temperaturbereich: 50 – 500 °C Heizleistung: 250 W Aufstellfläche: Glaskeramik Abmessungen Aufstellfläche: 100 x 100 mm Anschluss für ext. Temperatursensor: Nein Sicherheitskreis (fest): 550 °C Warnanzeige: Hot Top Indicator (> 50 °C) Bedienpanel: Erhöht (Spritzwasserschutz) Abmessungen (B x H x T): 150 x 105 x 260 mm Gewicht: 3 kg Schutzart: IP 21 Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HS 4 Magnetrührer 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung Individueller Bedarf & Zubehör Sie benötigen passende kleine Rührstäbchen (Magnetfische), Rückholstäbe oder Schutzhauben? Wir führen das gesamte IKA Zubehörsortiment. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine individuelle Beratung.
Thermodynamische Infrarot-Transmission und amorphe Keramikmatrix Die Zufuhr extrem hoher thermischer Energie in chemische Reaktionssysteme erfordert Materialarchitekturen, die thermophysikalisch resistent gegen massive Temperaturgradienten sind. Der IKA C-MAG HS 7 control nutzt eine monolithische Aufstellfläche aus glasharter, amorpher Industriekeramik (180 x 180 mm). Diese mikrostrukturierte Keramikplatte zeichnet sich nicht nur durch eine absolute chemische Inertheit gegenüber hochkorrosiven Säuren, Halogenen und Basen aus, sondern fungiert als exzellenter Infrarot-Transmitter. Mit einer massiven Heizleistung von 1000 Watt generiert das System Oberflächentemperaturen von bis zu 500 °C. Die thermische Energie wird hierbei nicht primär durch reine Wärmeleitung (Konduktion), sondern mit einem hohen Anteil an Infrarot-Strahlung tief in die Glasmatrix des Reaktionsgefäßes eingekoppelt. Dies minimiert die thermodynamische Latenz und ermöglicht extrem steile Aufheizraten für hochsiedende Lösungsmittel oder Schmelzaufschlüsse. Elektromagnetische Kinematik und rheologische Trend-Metrologie Die physikalische Durchmischung strukturviskoser Fluide bis zu einem makroskopischen Volumen von 20 Litern erfordert ein konstantes, schlupffreies Torsionsmoment. Das System generiert ein starkes elektromagnetisches Wechselfeld, das den Rührstab im Medium mit 50 bis 1.500 Umdrehungen pro Minute stufenlos synchronisiert. Die elektronische Motorsteuerung kompensiert rheologische Widerstände in Echtzeit. Eine fundamentale analytische Funktion dieses kybernetischen Modells ist die Erfassung des relativen Drehmoment-Trends (Torque Trend). Das System misst die elektromagnetische Phasenverschiebung, die durch Viskositätsänderungen im Fluid während molekularer Polymerisations-, Vernetzungs- oder Kristallisationsprozesse induziert wird, und bildet diese Vektoränderung direkt auf dem hochauflösenden LCD-Display ab. Systemkybernetik und gehärtete Interface-Architektur Um das elektronische Zentrum in toxischen oder hochkorrosiven Laborumgebungen zu schützen, ist das gesamte Bedien-Interface hinter einem monolithischen, chemisch resistenten Echtglas (Hardened Glass) isoliert. Die thermodynamische Kontrolle im Medium erfolgt über eine PID-Kaskadenregelung in direkter Kopplung mit dem beiliegenden PT 1000-Temperaturfühler, wodurch thermischer Overshoot (Temperaturüberschwingen) physikalisch eliminiert wird. Ein unabhängiger, hardwarebasierter Sicherheitskreis (stufenlos justierbar von 100 bis 650 °C) und das optische IKA SmartTemp® Warnsystem garantieren die absolute arbeitsmedizinische Sicherheit, indem sie vor latenter Infrarot-Restwärme der Keramikmatrix warnen, selbst wenn die primäre Energiezufuhr bereits getrennt wurde. Technische Details Thermodynamik & Heiztechnik Heizleistung: 1000 W Heiztemperaturbereich: Raumtemperatur bis 500 °C Aufstellfläche Material: Amorphe Industriekeramik (monolithisch) Aufstellfläche Abmessungen: 180 x 180 mm Heizraten-Kontrolle: Antizipative PID-Regelung (mit ext. PT 1000) Einstell- und Anzeigeauflösung der Heizplatte: 5 K Einstell- und Anzeigeauflösung des Mediums (via Fühler): 1 K Temperaturregelgenauigkeit (mit PT 1000 im Fluid): ± 0,5 K Aufheizrate (1 Liter H2O in H 1500): 5 K/min Metrologie & Regelungstechnik Viskositätsmessung: Relative Drehmoment-Trend-Erfassung (Torque Trend) Timer-Funktion: Integriert, kybernetisch steuerbar Temperatursensor-Schnittstelle: PT 1000 (DIN) für ETS-D5 / ETS-D6 oder Direktanschluss Sensorausfall-Erkennung: Error 5 (Sensor in Medium Detection) Kybernetisches Interface: Kontrastreiches LCD unter gehärtetem Echtglas Kinematik & Mechanik Drehzahlbereich: 50 – 1.500 rpm Motorleistung Aufnahme / Abgabe: 9 W (mechanische Übertragung) Drehzahlabweichung (unter Nennlast): ± 2 % Maximales Rührvolumen (bezogen auf H2O): 20 Liter Maximale Magnetstab-Länge: 80 mm (minimal 30 mm) Reversible Rotationsrichtung: Ja, programmierbarer Intervallbetrieb Sicherheit & Umgebungsbedingungen Hardware-Sicherheitskreis: Einstellbar von 100 bis 650 °C Restwärmeanzeige: IKA SmartTemp® (Hot Top Indicator) Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 5 – 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeit: max. 80 % Schutzart (nach DIN EN 60529): IP 21 Infrastruktur, Elektrik & Konnektivität Systemmaße (B x H x T): 220 x 88 x 354 mm Gewicht: 4,0 kg Spannung / Frequenz: 220 – 230 V / 50/60 Hz Geräteaufnahmeleistung: 1020 W (Standby: 2 W) Datenschnittstellen: USB und RS 232 (für Firmware-Updates und LIMS/labworldsoft®-Anbindung) Lieferumfang 1 x IKA C-MAG HS 7 control Magnetrührer 1 x PT 1000.80 Temperaturmessfühler (Edelstahl) 1 x IKAFLON® Magnetrührstäbchen 1 x USB-Kabel und Kaltgeräte-Netzkabel (Wichtiger Hinweis: Stativstangen und Muffen zur vertikalen Arretierung des PT-1000-Fühlers im Zentrum des Strömungsvortex sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der C-MAG HS 7 control ist ein thermodynamisches Hochleistungsinstrument, das seine Regelpräzision ausschließlich durch die exakte Positionierung der Sensorik entfaltet. Um die PID-Regelung zu schließen, muss der mitgelieferte PT-1000-Fühler zwingend frei in der flüssigen Phase positioniert werden. Hierfür ist die vertikale Arretierung mittels IKA Stativstange (H 16 V) und Kreuzmuffe (H 44) unerlässlich. Ein Kontakt des Fühlers mit der heißen Gefäßwand würde den kybernetischen Regelkreis verfälschen. Für stark ätzende Medien, die Edelstahl angreifen, empfehlen wir den Wechsel auf den glasummantelten PT 1000.70 Fühler. Wenden Sie sich für die thermodynamisch korrekte Konfiguration jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
Präzision für Dünnflüssiges bei jedem Klima: IKA CBC ROTAVISC lo-vi Package Das IKA CBC ROTAVISC lo-vi Package (MPN 0010014045) ist die spezialisierte Systemlösung für die rheologische Untersuchung von niedrigviskosen Flüssigkeiten unter extremen Temperaturbedingungen. Ob Sie die Fließfähigkeit von Flugkerosin bei Minusgraden testen, die Viskosität von Fruchtsäften bei Pasteurisierungstemperaturen simulieren oder das Verhalten von dünnflüssigen Silikonölen charakterisieren müssen – dieses Paket liefert verlässliche Daten. Es vereint zwei Spitzenprodukte aus dem Hause IKA zu einem leistungsfähigen Messplatz: Das sensible Rotationsviskosimeter ROTAVISC lo-vi und den dynamischen Kälte- und Wärmeumwälzthermostaten CBC 5 basic. Der Spezialist für niedrige Viskositäten: ROTAVISC lo-vi Messungen im niedrigen Viskositätsbereich (z.B. wasserähnliche Flüssigkeiten) stellen besondere Anforderungen an die Messtechnik. Die auftretenden Drehmomente sind minimal, weshalb eine extrem feinfühlige Lagerung und Sensorik erforderlich ist. Das ROTAVISC lo-vi ("Low Viscosity") ist exakt dafür kalibriert. Mit einem Messbereich von 1 bis 6.000.000 mPas erfasst es selbst geringste Widerstände präzise. Dank der bewährten Messtechnik liefert das Gerät eine Genauigkeit von ± 1 % und eine Wiederholgenauigkeit von ± 0,2 % des Messbereichsendwertes. Das große 4,3" TFT-Display führt den Anwender intuitiv durch die Konfiguration. Features wie die digitale Libelle zur korrekten Ausrichtung oder die Rampenfunktion für automatisierte Messreihen machen das Gerät zum idealen Partner in der Qualitätskontrolle und Forschung. Temperieren von -25 °C bis +200 °C: CBC 5 basic Die Viskosität von niedrigviskosen Stoffen ändert sich oft drastisch mit der Temperatur. Um hier verlässliche Aussagen treffen zu können, ist eine exakte Temperierung unerlässlich. Der im Set enthaltene Umwälzthermostat CBC 5 basic ist ein wahres Kraftpaket. Aktive Kühlung: Mit einer Kälteleistung von 350 Watt (bei 20 °C) kühlt er das Badmedium aktiv herunter. Dies ermöglicht Messungen weit unterhalb des Gefrierpunkts (bis -25 °C), was für Frostschutzmittel, Schmierstoffe oder Kraftstoffe essenziell ist. Starke Heizung: Mit 2.500 Watt Heizleistung erreichen Sie zügig Temperaturen bis zu +200 °C. Homogenität: Die leistungsstarke Druck- und Saugpumpe sorgt für eine turbulente Umwälzung im Badgefäß. Dadurch wird sichergestellt, dass die Temperatur direkt am Messbecher absolut homogen ist und keine "Hotspots" oder Kältenester das Messergebnis verfälschen. Perfektes Zusammenspiel im System Bei diesem "Solution"-Paket müssen Sie sich keine Gedanken über die Kompatibilität machen. Das Viskosimeter wird mittels einer speziellen Halterung direkt über dem Bad des Thermostaten montiert. Der Messbecher taucht in das temperierte Bad ein, sodass die Probe von allen Seiten gleichmäßig temperiert wird. Dies ist der "Goldstandard" für temperaturabhängige Viskositätsmessungen, da es deutlich genauer ist als einfache Heizplatten oder Luft-Wärmeschränke. Digitalisierung und Dokumentation In modernen Laboren ist Datenintegrität entscheidend. Sowohl das Viskosimeter als auch der Thermostat verfügen über USB- und RS-232-Schnittstellen. Verbinden Sie das System mit einem PC und nutzen Sie die optionale Software labworldsoft®, um die volle Leistungsfähigkeit zu entfesseln: Automatisierte Rampen: Programmieren Sie Temperaturverläufe (z.B. "Abkühlen von 20 °C auf -10 °C in 0,5 K Schritten") und lassen Sie das Viskosimeter bei jedem Schritt automatisch messen. Rheogramme: Visualisieren Sie die Viskositätsänderung über die Temperatur oder Zeit grafisch. GLP-Konform: Speichern Sie alle Daten lückenlos für Audits oder Qualitätsnachweise. Technische Daten (System) Viskositätsbereich: 1 – 6.000.000 mPas (lo-vi) Zielgruppe: Niedrigviskose Medien (Öle, Säfte, Lösemittel) Thermostat: Kälte- & Wärmeumwälzthermostat CBC 5 basic Temperaturbereich: -25 °C bis +200 °C Heizleistung: 2.500 W Kühlleistung: 350 W (@ 20 °C) Genauigkeit Viskosität: ± 1 % F.S. Reproduzierbarkeit: ± 0,2 % F.S. Display: 4,3" TFT (Viskosimeter), LED (Thermostat) Schnittstellen: USB, RS 232 Gewicht (System): Kombiniert (ca. 40 kg Versandgewicht inkl. Zubehör) Lieferumfang 1 x IKA ROTAVISC lo-vi (Messkopf) 1 x IKA CBC 5 basic (Kälte-/Wärmethermostat) 1 x Halterung zur Montage des Viskosimeters am Bad 1 x Spindelset SP set-1 (speziell für lo-vi) 1 x Temperaturfühler PT 100.8 1 x Schlauch-Set & Anschlussmaterial 1 x Netzkabel & Betriebsanleitungen Individueller Bedarf & Zubehör Bitte beachten Sie, dass Sie für den Betrieb bei Minusgraden eine geeignete Badflüssigkeit (z.B. Ethanol-Wasser-Gemisch oder spezielles Silikonöl) benötigen. Wir beraten Sie gerne zur passenden Thermofluid-Auswahl. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.
Die universelle Komplettlösung für temperaturabhängige Viskosimetrie: IKA CBC ROTAVISC me-vi Package Das IKA CBC ROTAVISC me-vi Package (MPN 0010014058) ist die Antwort auf die häufigste Anforderung in rheologischen Laboren: "Wir müssen diverse Proben bei unterschiedlichen Temperaturen präzise messen." Ob Sie die Lagerstabilität einer Creme bei Kälte testen, die Verarbeitungsfähigkeit eines Lacks bei Raumtemperatur prüfen oder das Fließverhalten von Heißkleber simulieren müssen – dieses Paket macht es möglich. Es kombiniert das IKA ROTAVISC me-vi, den Standard für mittlere Viskositäten, nahtlos mit dem dynamischen Kälte- und Wärmeumwälzthermostaten CBC 5 basic. Der "me-vi" Bereich: Das Herz der Viskosimetrie Der Messkopf dieses Systems ist das ROTAVISC me-vi ("Medium Viscosity"). Mit einem immensen Messbereich von 100 bis 40.000.000 mPas deckt es genau jenen Bereich ab, in dem sich die meisten industriellen und chemischen Produkte bewegen. Typische Anwendungen sind: Farben & Lacke: Bestimmung der Streichfähigkeit und des Ablaufverhaltens. Kosmetik & Pharma: Analyse der Konsistenz von Salben, Shampoos, Lotionen oder Zahnpasta. Lebensmittel: Qualitätskontrolle bei Mayonnaise, Milchprodukten, Schokolade oder Saucen. Chemie: Charakterisierung von Polymerlösungen und Klebstoffen. Das Gerät arbeitet mit einer bewährten Saphir-Lagerung ("Jewel Bearing"), die eine hohe Empfindlichkeit bei gleichzeitig langer Lebensdauer im sachgemäßen Betrieb garantiert. Die Messgenauigkeit von ± 1 % und die Reproduzierbarkeit von ± 0,2 % (bezogen auf den Messbereichsendwert) sorgen für verlässliche Daten, auf die Sie Ihre Qualitätsentscheidungen stützen können. Meistern Sie das Klima: CBC 5 basic Viskosität ist untrennbar mit der Temperatur verbunden. Eine Abweichung von nur 1 °C kann bei manchen Ölen oder Polymeren zu Fehlmessungen von über 10 % führen. Der im Set enthaltene Umwälzthermostat CBC 5 basic eliminiert diese Unsicherheit. Er bietet einen extrem weiten Arbeitstemperaturbereich von -25 °C bis +200 °C. Aktive Kühlung: Selbst wenn Sie "nur" bei 20 °C messen wollen, ist ein aktiver Kühler oft notwendig, um die Reibungswärme der Spindel abzuführen oder hohe Umgebungstemperaturen im Sommer auszugleichen. Zudem ermöglicht er Tieftemperaturtests (z.B. Winterfestigkeit von Diesel oder Kosmetika). Leistungsstarke Heizung: Mit 2.500 Watt heizt das Gerät das Bad blitzschnell auf, was die Wartezeiten zwischen verschiedenen Temperaturstufen minimiert. Exzellente Umwälzung: Die starke Druck- und Saugpumpe sorgt für eine turbulente Durchmischung des Badmediums. Dies garantiert, dass am Messbecher exakt die Temperatur anliegt, die das Display anzeigt. Ein integriertes System Der große Vorteil dieses "Solution"-Pakets ist die mechanische und thermische Integration. Das Viskosimeter wird nicht einfach neben den Thermostaten gestellt, sondern mittels einer speziellen Halterung direkt über dem Bad montiert. Der Messbecher taucht in die temperierte Flüssigkeit ein. Dies gewährleistet einen optimalen Wärmeübergang ohne die Verluste, die bei externer Schlauchtemperierung auftreten können. Das System ist kompakt, aufgeräumt und spart wertvollen Platz auf dem Labortisch. Smartes Labor: Rampen und Dokumentation Für moderne F&E-Abteilungen ist die statische Messung oft nicht genug. Man möchte wissen: "Wie verändert sich mein Produkt, wenn es abkühlt?" Dank der USB- und RS-232-Schnittstellen an beiden Geräten (Viskosimeter und Thermostat) können Sie das System mit einem PC verbinden. Nutzen Sie die Software labworldsoft® (optional), um beide Geräte zu synchronisieren. Vollautomatische Temperatur-Rampen: Erstellen Sie Programme, bei denen der Thermostat eine Temperaturkurve abfährt, während das Viskosimeter kontinuierlich Daten sammelt. Live-Visualisierung: Sehen Sie am Bildschirm sofort, an welchem Punkt eine Struktur zusammenbricht oder eine Aushärtung beginnt. Datenintegrität: Speichern Sie alle Messwerte manipulationssicher ab. Bedienkomfort im Fokus Trotz der komplexen Möglichkeiten ist die Bedienung denkbar einfach. Das 4,3" TFT-Display des ROTAVISC führt Sie intuitiv durch die Menüs. Eine digitale Libelle unterstützt die exakte horizontale Ausrichtung des Gerätes. Die Quick-Connector-Kupplung ermöglicht das schnelle Wechseln der Spindeln mit einer Hand. Technische Daten (System) Viskositätsbereich: 100 – 40.000.000 mPas (me-vi) Zielgruppe: Mittlere Viskositäten (Farben, Lacke, Cremes, Pasten) Thermostat: Kälte- & Wärmeumwälzthermostat CBC 5 basic Temperaturbereich: -25 °C bis +200 °C Heizleistung: 2.500 W Kühlleistung: 350 W (@ 20 °C) Genauigkeit Viskosität: ± 1 % F.S. Reproduzierbarkeit: ± 0,2 % F.S. Display: 4,3" TFT (Viskosimeter) Schnittstellen: USB, RS 232 Gewicht (System): Kombiniert (schweres Versandpaket durch Thermostat) Lieferumfang 1 x IKA ROTAVISC me-vi (Messkopf) 1 x IKA CBC 5 basic (Kälte-/Wärmethermostat) 1 x Halterung zur Montage des Viskosimeters am Bad 1 x Spindelset SP set-2 (Standardspindeln für me-vi) 1 x Temperaturfühler PT 100.8 1 x Schlauch-Set & Anschlussmaterial 1 x Netzkabel & Betriebsanleitungen Individueller Bedarf & Zubehör Um den vollen Temperaturbereich nutzen zu können, ist die Wahl der richtigen Badflüssigkeit entscheidend (Wasser gefriert bei 0 °C, Öl raucht bei 200 °C). Wir bieten Ihnen spezielle IKA Thermofluide für jeden Bereich an. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.
Viskosität messen bei Kälte und Hitze: Das IKA CBC ROTAVISC SBS me-vi Package Das IKA CBC ROTAVISC SBS me-vi Package (MPN 0010014031) ist die ultimative All-in-One-Lösung für Labore, die das Fließverhalten von Stoffen über einen extrem weiten Temperaturbereich charakterisieren müssen. Viskosität ist keine feste Größe, sondern stark temperaturabhängig. Viele Produkte – sei es Motoröl, das im Winter flüssig bleiben muss, Salatdressing, das im Kühlschrank nicht fest werden darf, oder Hydraulikflüssigkeiten – müssen sowohl bei Minusgraden als auch bei Hitze getestet werden. Dieses Paket kombiniert das robuste ROTAVISC SBS me-vi Viskosimeter nahtlos mit dem leistungsstarken Kälte- und Wärmeumwälzthermostaten CBC 5 basic. Aktive Kühlung und Heizung: Der CBC 5 basic Anders als reine Heizöfen (wie das ROTATEMP-System) bietet der im Set enthaltene Thermostat CBC 5 basic volle Flexibilität in beide Richtungen. Mit einer starken Heizleistung von 2.500 Watt und einer aktiven Kühlleistung von 350 Watt meistert er einen Temperaturbereich von -25 °C bis +200 °C. Das ist entscheidend für reale Belastungstests: Kältetests: Analysieren Sie, ab welcher Temperatur ein Öl zu zäh wird oder eine Emulsion bricht. Hitzetests: Untersuchen Sie die Viskositätsabnahme bei Prozesswärme. Dank der leistungsstarken Druck- und Saugpumpe wird das Temperiermedium (z.B. Silikonöl) optimal umgewälzt, was eine exzellente Temperaturhomogenität direkt am Messbecher garantiert. SBS-Lagerung: Robustheit für den Industrie-Alltag Der Messkopf in diesem Paket ist die "SBS"-Variante des ROTAVISC me-vi. "SBS" steht für Steel Ball Bearing (Stahlkugellager). Im Gegensatz zum empfindlicheren Saphir-Lager ("Jewel Bearing") ist diese Technologie extrem widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen. Unempfindlich: Das Lager verzeiht Stöße oder eine ruppige Handhabung beim Spindelwechsel deutlich besser. Langlebig: Ideal für Labore mit hohem Probendurchsatz oder wechselndem Personal, da Ausfallzeiten durch Lagerschäden minimiert werden. Anwendungsbereich: Perfekt für den mittleren Viskositätsbereich ("me-vi", 100 bis 40.000.000 mPas), der typische Anwendungen wie Lacke, Farben, Öle oder Lebensmittel abdeckt. Präzision und Bedienkomfort Das Viskosimeter selbst überzeugt durch modernste Features. Auf dem 4,3" TFT-Display haben Sie alle Messwerte im Blick. Die Menüführung ist intuitiv und unterstützt Funktionen wie Rampenfahrten oder Timer-Steuerung. Eine digitale Libelle hilft bei der korrekten Ausrichtung. Die Messgenauigkeit von ± 1 % und die Wiederholgenauigkeit von ± 0,2 % (F.S.) erfüllen hohe Qualitätsstandards. Das Komplett-Paket für Rheologie Mit diesem Set ("Solution") entfällt die komplexe Zusammenstellung von Einzelkomponenten. IKA liefert ein abgestimmtes System: Viskosimeter: ROTAVISC SBS me-vi. Thermostat: CBC 5 basic (Badthermostat). Verbindung: Ein spezielles Stativ und Halterungen sorgen dafür, dass das Viskosimeter perfekt über dem Bad des Thermostaten positioniert ist. Zubehör: Ein passendes Spindelset (SP set-2) ist bereits enthalten. Software-Integration (Optional) Sowohl der Thermostat als auch das Viskosimeter verfügen über USB- und RS-232-Schnittstellen. Mit der optionalen Software labworldsoft® können Sie die Geräte koppeln und komplexe Temperatur-Viskositäts-Profile (Rheogramme) vollautomatisch fahren und dokumentieren. Beobachten Sie live am PC, wie sich die Viskosität Ihrer Probe verändert, während der Thermostat von -20 °C auf +100 °C hochfährt. Technische Daten (System) Viskositätsbereich: 100 – 40.000.000 mPas (me-vi) Lagerung: SBS (Stahlkugellager) – Extra robust Thermostat-Typ: Kälte- & Wärmeumwälzthermostat Temperaturbereich: -25 °C bis +200 °C Heizleistung: 2.500 W Kühlleistung: 350 W (@ 20 °C) Genauigkeit Viskosität: ± 1 % F.S. Reproduzierbarkeit: ± 0,2 % F.S. Schnittstellen: USB, RS 232 (beide Geräte) Pumpenleistung: Leistungsstarke Druck-/Saugpumpe Gewicht (System): Kombiniert (Viskosimeter + schwerer Thermostat) Lieferumfang 1 x IKA ROTAVISC SBS me-vi (Messkopf) 1 x IKA CBC 5 basic (Kälte-/Wärmethermostat) 1 x Halterung/Stativ-Set zur Montage über dem Bad 1 x Spindelset SP set-2 1 x Temperaturfühler PT 100.8 1 x Schlauch-Set & Anschlussmaterial 1 x Netzkabel & Betriebsanleitungen Individueller Bedarf & Zubehör Denken Sie an das passende Thermofluid (Badflüssigkeit) für den geplanten Temperaturbereich! Für Minusgrade benötigen Sie spezielle Öle/Glykole. Wir beraten Sie gerne zur passenden Flüssigkeit. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.